Montag, 06.07.26

Montag – Heilkräuter, Kompass und ein geretteter Papa Schlumpf

Schlumpfige Grüsse aus dem Dorf!
Heute war ein ziemlich entscheidender Tag für uns alle.

Seit dem missglückten Zaubertrank war klar: Papa Schlumpf braucht dringend Hilfe. Der Kräuterspezialist Naturi hatte zum Glück bereits eine Idee, was wir für einen Heilbalsam brauchen würden. Also machten sich unsere Dorfmitbewohner:innen direkt auf den Weg in die Natur.

Und ich sage euch: Das war kein Spaziergang.

Die benötigten Heilkräuter waren selten und gut versteckt. Die Gruppen mussten über längere Strecken unterwegs sein und genau hinschauen, wo sie fündig werden könnten. Zwischendurch war sogar nicht ganz klar, ob wir überhaupt noch am richtigen Ort sind, aber genau dafür gab es heute neue Skills: Kompass benutzen und Karten lesen standen auf dem Programm.

Ich war beeindruckt, wie schnell sich alle zurechtgefunden haben. Aus anfänglicher Unsicherheit wurde ziemlich schnell echte Orientierungskompetenz.

Am Ende des Tages hatten alle Gruppen die richtigen Kräuter gesammelt und kehrten zurück ins Dorf. Dort bereitete Naturi daraus den Heilbalsam zu.

Und dann kam der Moment, auf den wir alle gewartet hatten: Der Balsam wurde Papa Schlumpf verabreicht und zum Glück hat er gewirkt! Nach kurzer Zeit war er wieder fit und konnte wieder normal durch Schlumpfhausen laufen.

Die Erleichterung im Dorf war riesig.

Am Abend wurde es dann etwas ruhiger, denn Fauli berichtete lauthals, das alles doch «vieeeel zu anstrengend war». (Ich hätte hier noch viele e ergänzen können 😊 ) Nach so vieeeel Bewegung und Aufregung entschieden wir uns also für ein gemeinsames Opernair-Theater. Die Dorfmitbewohner:innen arbeiteten in Gruppen und studierten kleine Stücke ein, die sie anschliessend vor dem ganzen Dorf aufführten. Es wurde viel gelacht, applaudiert und gestaunt, ein perfekter Ausklang nach diesem intensiven Tag.

Plötzlich hörten wir einen lauten Knall. Die Schlümpfe rannten auf uns zu und berichten, dass unsere Pilzhäuser eingestürzt sind. Wir haben nur noch 10 Minuten Zeit um unsere Schlafsachen aus dem Haus zu holen. Schnell schnell schnell, wir können nur noch auf den Knien kriechen den das Haus ist bereits beschädigt.

Auf der Wiese schnappte sich jedes Kind eine Blache und Wolldecke und kuschelte sich bequem in den Schlafsack. Das Geflüster wurde immer leiser und schon bald schliefen alle Kinder tief und fest an der frischen Luft.

Und ich glaube, alle waren sich einig: Gut, dass Papa Schlumpf wieder auf den Beinen ist. Denn irgendetwas sagt mir, dass wir ihn bald wieder brauchen werden…

Euer Reporti Schlumpf, bis morgen!