Jublatag und Zälte – So öppis gits sälte

Im Rahmen des Jublatags, trafen sich am 9. September Jublamitglieder und an der Jubla interessierte Kinder im Vogelsang oberhalb von Lengnau. Gleich nach der Ankunft, wurde die Kinderschar von einer aufgebrachten Person überrascht. Es fehle an Licht auf dem Zeltplatz, und die Kinder können im Dunkeln nicht in den Zelten übernachten. Um das fehlende Licht aufzutreiben, mussten die Kinder in vier Gruppen Rechaud-Kerzen erspielen. Die über 50 Kinder traten bei verschiedenen Posten gegen Gegnergruppen an. So gab es zum Beispiel den Güggeli-Kampf, Die Hula-Hopp-Stafette oder ein Jubla-Memory, wo sie sich Kerzen verdienen konnten. Nachdem die Kinder genügend Licht erspielt hatten, verteilten sich die Leiter auf dem Zeltplatz und boten unterschiedlichste Ateliers an. Nebst Haar- und Leimbändeli wurden eigene Portemonnaies aus Tetrapack gebastelt. Einige Kinder übten sich im Jonglieren, gingen auf eine Schnitzeljagd oder erlernten neue Tipps und Tricks beim Kubb-Spiel.

Für die Kinder, welche (noch) nicht in der Jubla angemeldet sind, war der Jublatag nach den Ateliers bereits vorbei. Alle zeltbegeisterten Jublamitglieder, richteten ihre Zelte ein und wärmten sich anschliessend mit leckeren Älplermagronen und Punsch auf. Zum Abschluss des Abends wurden Liederbüechli ausgepackt und man sang einige typische Lagerlieder. Nach dem Dessert machten sich alle wieder auf den Weg zum Schlafplatz.
Da es schon dunkel war, tauchte die Frau vom Nachmittag, welche von der Jubla Licht forderte, wieder auf und wollte die Kerzen abholen. Es stellte sich heraus, dass diese geklaut wurden. Statt direkt zum Zelt, machte sich die Schar also erst noch auf die Suche nach Licht. Fündig wurde man im Wald, wo ein dunkelgekleideter Räuber eine Kiste bei sich hatte. Er hatte jedoch schon alle Kerzen gebraucht, hatte jedoch als Entschädigung für jedes der Kinder eine Taschenlampe dabei.

Somit hatten alle endlich genügend Licht und die Jubla Surbtal konnte sich bettfertig, oder wohl eher schlafsack-fertig machen. Nach der kühlen Nacht wurde noch gemeinsam gefrühstückt und die Jublaner/innen kehrten mit einem unvergesslichen Erlebnis nach Hause zurück.

Der nationale Jublatag fand am Samstag erstmals statt und wird von nun an jährlich im September durchgeführt. Ziel davon ist es, der Bevölkerung zu zeigen, was die Jubla ist und wofür sie einsteht: eine hochwertige und sinnvolle Freizeitgestaltung!
 

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