Jublaversum

Jubla gibt Misuriern ihre Farbe zurück

Am letzten Wochenende im September befand sich Bern im Ausnahmezustand. Rund 10’000 Mitglieder von Jungwacht und Blauring (Jubla) trafen sich auf der Allmend zu einem nationalen Grossanlass. Die Mission der drei Tage war klar, die Bewohner vom Planteten Misuri sollten ihre Farbe und ihre Lebensfreude zurückbekommen. Unter dem Motto „Jublaversum – und das Leben wird farbig“ versuchte man dem fremden Volk zu helfen. Mit dabei waren auch die Jubla Surbtal. Auf dem Planeten Misuri wurde das das Leben immer grauer und langweiliger. Zwei Kinder von Misuri sendeten einen Hilferuf ins Weltall, dieser wurde vom verrückten Professor van Hering empfangen. Er kam auf die Idee, dass die Jubla den Misurier und Misurierinnen helfen könnte. Der Professor baute ein Stargate um die Bewohner von Misuri nach Bern ans Jublaversum zu bringen und genau dort kamen sie pünktlich zum ersten „Big point“ auch an. An diesen sogenannten „Big points“ trafen sich jeweils alle 10’000 Teilnehmer vor der Bühne oder im Eishockeystadion. Beim ersten „Big point“ baten der Professor und die Misurier um Hilfe. Um zu helfen verdienten die Kinder mit dem Besuchen von Ateliers Farben, um das fremde Volk wieder bunt und lebensfroh zu machen. Über 100 verschiedene Ateliers standen zur Auswahl, darunter Speckstein schleifen, Sumoringen oder Jassen. Die Kinder besuchten fleissig Ateliers, sodass die Misurier beim zweiten „Big point“ farbig und lebensfroh auf die Bühne kamen. Ebenfalls zum Programm gehörten einige musikalische Höhepunkte. Darunter Andrew Bond oder Knackeboul.  Der dritte „Big point“ stand am Sonntagmorgen an. Alle anwesenden Scharen versammelten sich ein letztes Mal in der Eishockeyarena. Mit einer grossen Schlussfeier verabschiedete man sich voneinander. Hinter dem Ganzen stand ein 60-köpfiges Organisationskomitee, das diesen Grossanlass während dreier Jahre minutiös vorbereitet hat. Vor Ort waren zudem 500 Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Dazu gehörte beispielsweise die Verpflegung. In einer riesigen Halle konnten innerhalb von eineinhalb Stunden sämtliche Teilnehmer verpflegt werden. Während des ganzen Wochenendes wurde rund eine Tonne Teigwaren verspiesen. Die ganze Arbeit, die für den Grossanlass nötig war, geschah ehrenamtlich, gesamthaft wurden so rund 33’000 Stunden Freiwilligenarbeit  geleistet. Nebst allen Helfern, Kindern und Leitern waren auch ehemalige Mitglieder der Jubla vor Ort. Für die Ehemaligen gab es eine Schnitzeljagd über das ganze Areal und ein Geländespiel, wo man wieder einmal richtig raufen konnte.

Ein Gedanke zu „Jublaversum

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